Bedeu­tet künst­li­che Intel­li­genz das Ende des freien Willens?

27. September 2018

In einem Inter­view der „Zeit“ v. 20. 09. 18 sagt Yuval Noah Harari, Univer­sal­his­to­ri­ker und Best­sel­ler Autor („Eine kurze Geschichte der Mensch­heit“, „Homo Deus“): „Es gibt immer mehr Systeme, die das mensch­li­che Bewusst­sein hacken. Die Diffe­renz zwischen dem, was Menschen sagen, und dem, was tatsäch­lich in ihren Gehirn­strö­men vor sich geht, lässt sich schon heute in Labor­ex­pe­ri­men­ten aufzei­gen.“

Wenn Amazon z. B. Produkte schickt, die man nie bestellt hat, weil das Unter­neh­men über­zeugt ist, dass man sie haben will. Ein solcher Algo­rith­mus, basie­rend auf künst­li­cher Intel­li­genz, greift bereits einer freien Willens­ent­schei­dung vor. Aber, so Harari: „Du kannst immer noch versu­chen, dich selbst besser zu kennen als Amazon…, denn unser Gehirn ist extrem komplex und umge­kehrt ist auch der Amazon-Algo­­rith­­mus nicht Gott, nicht perfekt.“

Sein simp­ler wie einleuch­ten­der Ratschlag: „Erkenne dich selbst“. Mehr dazu: „21 Lektio­nen für das 21. Jahr­hun­dert“, erschie­nen bei C.H. Beck

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